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Dienstag, 15. September 2015

Häkeln der Grundkurs

Titel: Häkeln - Der Grundkurs, Techniken und Muster
Autor: Heidi Fuchs, Maria Natter
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 79
Preis: 9,99€


Beschreibung:

Häkeln ist keine Zauberei, und mit ein wenig Übung können auch Anfänger im Nu einen Schal oder sogar eine bunte Granny-Square-Decke ihr Eigen nennen. Wie Sie mit Wolle und Häkelnadel sicher umgehen, erfahren Sie in diesem Grundkurs. Fotos und Musterschriften sind leicht verständlich, sodass auch ein- und mehrfarbige Muster, Spitzen und Bordüren oder die beliebten Häkelquadrate problemlos zu bewältigen sind.
Damit der Start leichtfällt, sind dem Buch fünf Häkelnadeln in den gängigen Größen (3, 3,5, 4, 4,5 und 6 mm) und 10 Maschenmarkierungsringe beigelegt.


Meine Meinung:

Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der das Häkeln lernen möchte. Dank der beigelegten Häkelnadeln kann man sich direkt die Wolle schnappen, das Buch aufschlagen und anfangen zu lernen.
Man fängt dort wirklich mit den einfachsten Grundlagen an und jeder Schritt wird mit einem Bild gezeigt, sodass man wirklich nichts falsch machen kann.
Hat man die Grundlagen verstanden, kommt man zu einfachen Mustern, die ebenfalls Schritt für Schritt erklärt und gezeigt werden, was wirklich ein ganz großes Plus für dieses Buch ist. Jeder Schritt kann direkt nachgehäkelt werden, ohne dass man große Probleme bekommt. Nach den einfachen Mustern lernt man sogar noch etwas schwierigere Muster und am Ende, wenn man das Buch durchgearbeitet hat, kann man sogar Spitzen und Bordüren häkeln, was ich persönlich richtig toll finde.
Also: Ran an die Häkelnadel und los!

Vom Zauber der Rauhnächte

Titel: Vom Zauber der Rauhnächte
Autor: Vera Griebert - Schröder, Franziska Muri
Verlag: Irisiana
Seitenzahl: 126
Preis: 10,00€


Klappentext:

Alte Bräuche neu und individuell leben
Es ist eine geheimnisvolle Zeit, die zwölf Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar, auch "Rauhnächte genannt. Nach altem Volksglauben sind diese Nächte eine Vorbereitung auf das kommende Jahr. Viele Brauchtümer, Orakel und Erzählungen ranken um sie. Neben Wissenswertem und spannenden Geschichten rund um die Rauhnächte erfahren Sie neue praktische Deutungen für die alten Bräuche. Aber auch Orakel, allerlei kreative Rituale und Wunderbares für Kinder befinden sich in diesem zauberhaft illustrierten Geschenkekoffer voller Ideen. Für jede Rauhnacht gibt es eine extra Seite - ein Zyklus, der Ihnen in verdichteter Form das ganze Potenzial dieser inspirierenden Zeit offenlegt. Stellen Sie die Weichen für ein kraftvolles, glückliches neues Jahr!


Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der alte Traditionen und Bräuche liebt. In diesem Buch wird ausführlich über die magischen Rauhnächte berichtet, sowie Traditionen bei diesen. Rezepte, Räucherwerk, Erklärungen über die einzelnen Tage...
Wer sich für die Rauhnächte interessiert, ist mit diesem Buch wirklich ganz wunderbar ausgestattet.
Ich persönlich finde es wirklich spannend, ganz besonders, wie die einzelnen Tage gefeiert werden, welche Bedeutungen sie haben.
Ob nun Bleigießen, I-Ging oder andere Orakel, auch diese gehören zu den Rauhnächten. Ebenso die Besinnung auf sich selbst, die Ruhe für sich zu finden...
Dies und noch viel mehr wird in diesem Buch beschrieben.
Viel mehr kann ich dazu nun auch gar nicht sagen, ich würde mich nur wiederholen, wie toll in diesem Buch alles beschrieben ist.
Also, kauft es euch, die nächsten Rauhnächte kommen ;)

Mittwoch, 2. September 2015

Gewinnspiel!!!

Hey Leute!
Wir sind auf eine eigene Domain umgezogen und zu Feier des Tages gibt es 4 ganz tolle Bücher zu gewinnen!
Ändern tut sich nur etwas für die GFC Follower, ihr müsstest uns dann auf Facebook oder den anderen Folgemöglichkeiten folgen :)

Aber hier geht es nun zum Gewinnspiel und zum 'neuen' Blog:

www.buecherfunke.de 

Samstag, 22. August 2015

Der Berg der Elemente - Der Dämon von Naruel

Autor: Janine Prediger
Seitenanzahl: 254 Seiten
Buchreihe: Der Dämon von Naruel - 1 Teil
AISN: B010SXUPOY
Verlag:  Books on Demand
Preis: 
E - Book:  2,99 €

Klappentext:

Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen, doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin.
Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum: Denn die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken.
Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können.

Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird?

Meine Meinung und Gedanken zum Buch:

Pan, ein junges Mädchen, lebt als Untergebene der Amphimen - Fischmenschen - und wird zu einer Kriegerin ausgebildet.
Ihr Leben ist geprägt von Ordern, Kampftraining und Erniedrigungen. Auf der anderen Seite wird sie von ihrem Lehrmeister Oberon in der Kampfkunst des Ngari unterwiesen. Der Fischmensch Alistos will sie zu einer seiner fähigsten Kämperinnen machen und lässt sie leiden, wo er nur kann, doch ahnt er nicht, dass hinter seinem Rücken eine dunkle Verschwörung sich anbahnt.
Eines Tages landet Pan im Dschungel, wo sie zwei Tage und eine Nacht trainieren soll, und findet eine "Verbotene Frucht". Jene, sagenumwobene Frucht, die der Legende nach dem Menschen, der sie verzehrt, unglaubliche Stärke verleiht.
Pan, angetrieben von ihrem Hass, ist die Frucht und nimmt dadurch auch die Gefahr auf sich zu sterben.
Nachdem sie jedoch diese Frucht verzehrt und die Leiden übersteht, beginnt sich ihr Leben endgültig zu wandeln.
Ein Dämon vergiftet ihr Herz, will ihre Seele einnehmen und sie sieht sich Blut und Tod gegenüber, während ein alter Mann ihr erzählt, dass sie die Wiedergeburt einer Halbgöttin ist und ihre Aufgabe darin besteht, Naruel vor dem drohenden Untergang vom Urdämon zu bewahren.

Ja...
Das arme Mädchen soll sich dem Kampf gegen einen Dämon stellen, muss davor aber sich selbst finden und auch ihren ehemaligen Partner Andurine, den weißen Wolf des Westens. Um ihn zu finden, muss sie zum Berg der Elemente, wo Prüfungen auf sie warten, die sie an die Grenze ihrer Selbst treiben.

Ich fand das Buch sehr spannend geschrieben. Blutig, unbeschönigt und doch teilweise distanziert. Ihr Weg ist voller Qual und ich habe oft gedacht, dass sie es vielleicht doch nicht schafft, weil sich alles gegen sie zu wenden scheint.
Vielleicht wird sie es auch nicht schaffen... wer weiß das schon? Denn das hier ist der Auftakt einer Fantasy-Reise, die Pan an ihre Grenzen treibt und dem Leser aufzeigt, wie weit der menschliche Körper doch belastbar ist, genauso aber auch die Psyche.

Die Autorin schafft es, einen mit ihrem Schreibstil zu fesseln und ich war fasziniert von dem Buch und der mittelalterlichen Welt, wo zum Teil die Fischmenschen herrschen.
Definitiv etwas Neues und Aufregendes!

Fazit:

5 Sterne! Wenn man es blutiger und etwas schauriger mag, ist man hier genau richtig!

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 18. August 2015

Interview mit Janine Prediger

Janine Prediger
Guten Abend oder guten Tag, lieber Leser <3
Heute haben wir etwas ganz Spezielles für dich, nämlich ein offenes und spannendes Autoreninterview mit Janine Prediger!
Ich hoffe, du verfolgst es genauso interessiert und mit Spaß, wie es mir gemacht hat, die liebe Janine auszufragen.
Der Kontakt entstand über E-Mail und sowohl Belle, als auch ich, sind der Autorin sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen hat. (Sage und Schreibe 2 Stunden ;) )

Lizzy:

Guten Abend, Janine!

Vielen Dank, dass Sie sich heute die Zeit nehmen, um mit mir ein bisschen zu plaudern. Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, dass ich eine etwas neugierige Seele bin und sie nicht nur zu Ihrer Person, sondern auch zu ihrem Buch "Der Dämon von Naruel" ausfragen möchte.
Aber sagen Sie mir, wie geht es ihnen? War die Woche bereits produktiv?

Janine Prediger: 

Guten Abend Lizzy,
ich beantworte gern Fragen zu meinem Buch. Nur her damit. 
Zum Thema Produktivität: Ja, ich habe diese Woche wieder einen kleinen Meilenstein hinter mir gelassen. Bei der Fortsetzung zum "Dämon von Naruel" habe ich gestern die 200.000 Worte-Marke geknackt und auch die Bearbeitung der Teile 3 und 4 der ersten Buchreihe gehen gut voran. 
Da die Hitzewelle endlich vorüber ist kriege ich endlich wieder einen klaren Kopf und das wirkt sich natürlich sehr positiv auf mein Befinden aus.

Lizzy:

Oh, das hört sich doch schon einmal sehr gut an!
Aber ja, das Nachlassen der Hitzewelle scheint bei vielen wieder die grauen Zellen anzukurbeln. Zumindest schmilzt nicht mehr jeder Gedanke davon ;) *Scherz*
Was mich immer sehr interessiert: Was war Ihr vorheriger Beruf? Wie kamen Sie aus diesem zum Schreiben?

Janine Prediger:

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich bereits in meiner Schulzeit mit dem Schreiben begonnen habe. Was damals nur ein Hobby war, hat sich im Verlauf meines Lebens immer stärker in den Vordergrund verschoben. Ich habe viele Berufe ausgeübt, die aber kaum etwas mit dem Schreiben an sich zu tun hatten. Zuletzt habe ich als Soldat in einem Sanitätszentrum gedient. Auf Dauer aber merkte ich, dass ich kein Mensch bin, der zu lange Befehle von anderen entgegennehmen kann, zumal dies auch meine Kreativität stark eingeschränkt hat. Aber ich bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Man kann von überall etwas mitnehmen und ich bin immer bestrebt, meinen Horizont zu erweitern. Viele Erfahrungen aus dem Leben helfen einem auch beim Schreiben, kreative Lösungen zu finden oder Situationen aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Lizzy:

Das heißt, Ihre Leidenschaft für das geschrieben Wort hat sich schon früh gezeigt.
Tatsächlich ist es ziemlich interessant zu erfahren, dass Sie als Soldatin in einem Sanitätszentrum gearbeitet haben. Haben Sie von dort auch einige Sachen in Ihr Buch "Der Dämon von Naruel" einfließen lassen?
Sie sagten auch, dass Sie immer auf der Suche nach Abenteuern sind: Haben Sie die Veröffentlichung ihres Buches als Abenteuer betrachtet? Und können Sie eigentlich von dem Beruf der Autorin leben oder üben Sie noch einen anderen aus?

Janine Prediger:

Ich denke ich habe viele Erfahrungen von dort mitgenommen. Gerade in der Grundausbildung habe ich gelernt, wie viel ein menschlicher Körper leisten kann, wie weit man psychischen Druck ertragen kann, was es heißt, körperliche Grenzen zu erfahren und noch vieles mehr. Da meine Protagonisten auch die ein oder andere Grenze überschreiten muss, um an ihr Ziel zu gelangen, kann ich mich sehr gut in diese "heiklen" Situationen einfühlen und sie auch hoffentlich überzeugend aufs Papier bringen.
Die Veröffentlichung des ersten Buches ist bestimmt für viele Autoren ein Abenteuer oder Wagnis. Man weiß schließlich nicht, wie die Welt darauf reagiert, muss sich Hürden stellen und eine Menge Arbeit und Zeit investieren, bis alles perfekt ist. 
Zurzeit konzentriere ich mich voll und ganz auf das Schreiben, das wirft auch den ein oder anderen Groschen ab. Da die Einnahmen zum jetzigen Zeitpunkt durch Bücher noch stark schwanken, wird es vermutlich noch dauern, bis ich dadurch allein meinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Lizzy:

Aber das Abenteuer, dieses Buch zu veröffentlichen, hat sich gelohnt, oder? 
Und es ist schön, wenn Sie sich so auf das Schreiben konzentrieren können, obwohl es noch nicht gänzlich reicht. Ich denke, oft ist es auch ein Glücksgriff, ob man mit seinen Büchern berühmt wird und auch davon leben kann. Oder hängt es Ihrer Meinung nach nur vom Talent des Autors ab, ob er etwas gut genug beschreibt? Schließlich machen Marketing und die richtige Aufmachung von Cover und Klappentext recht viel aus. Manchmal werden Bücher in den Himmel gelobt, obwohl sich ein Teil denkt, dass der Autor kein bisschen was vom Schreiben versteht. Wie sehen Sie das? Kann man ohne halbwegs brauchbares Talent Bücher lukrativ an die Leserschaft bringen?

Janine Prediger

Das ist eine interessante Frage. Ich denke viel hängt auch von den aktuellen Vorlieben der Leserschaft ab. Viele Autoren springen dann einfach auf den Zug auf und schließen sich mit ihren Werken den aktuellen Trends an, frei nach dem Motto: Was den Leser interessiert, das kauft er auch. Ich denke, viele Leser interessiert vorwiegend das Thema, dann erst wird der Blick auf den Schreibstil gerichtet. Natürlich kann sich ein furchtbar schlecht geschriebenes Buch nicht mit einem tollen Thema entschuldigen, aber die Geschmäcker und Vorlieben sind unterschiedlich und subjektiv. Der eine findet ausschweifende Liebesszenen wundervoll, der andere langweilig. 
Es ist schwierig ein Buch an den Mann zu bringen, das ein eher unbekanntes oder neues Thema behandelt. Gerade unbekannte Autoren müssen da wirklich viel Zeit in Marketing, Aufmachung und Professionalität investieren, denn da zählt nicht der Autorenname, der vielleicht schon positiv in den Köpfen der Menschen verankert ist, sondern das Können oder eben eine schlagkräftige Werbung.
Glück oder eben zur richtigen Zeit das richtige Thema behandeln, spielt natürlich auch eine wichtige Rolle.

Lizzy:

Eine wirklich interessante Antwort, die das Ganze doch sehr gut beleuchtet und Ihre Meinung dazu preisgibt. Vielen Dank für den Einblick!
Tatsächlich muss ich Ihnen da zustimmen, dass oft sehr viele Leser von einem Autor fast alles kaufen (ich gehöre auch dazu, schließe mich da nicht aus!), weil man eben mit diesem Autorennamen guten Schreibstil und wunderbare Charaktere verbindet. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich schon von einigen meiner Lieblingsautoren sehr enttäuscht wurde und aufgehört habe, ihre Bücher zu kaufen. 
Was unbekannte Autoren angeht, finde ich es dagegen immer spannend sich auf diese Reise als Leser einzulassen. Denn, wie Sie sagten, es geht darum, ob alles stimmig ist und erst dann wird der unbekannte Autor sich einen Platz in dem ein oder anderem Leserkopf machen, sodass dieser Leser einen weiter empfiehlt. 
Aber ich höre jetzt auf Sie mit gemeinen Fragen zu piesacken ;)

Ich hätte noch die ein oder andere Frage zu "Der Dämon von Naruel". Darf ich mich da ein bisschen austoben, sodass Sie vielleicht etwas aus dem Nähkästchen plaudern?

Janine Prediger:

Ja, ich schließe mich an. Man muss sich erst einmal einen Namen machen und die Gunst der Leser verdienen. 
Austoben? Nur zu. Ich hoffe ich kann jede Frage hinreichend beantworten.

Lizzy:

Juhu :D
Als aller erstes würde es mich brennend interessieren, wie Sie darauf gekommen sind, ihre Protagonistin Pan in die Fänge von Fischmenschen zu schmeißen. Ich meine... im Moment sind eher Gestaltwandler, Vampire und Engel im Kopf der meisten Leser und da kommen Sie auf die Idee von Fischmenschen. Was hat Sie dazu inspiriert?

Janine Prediger:

Ich halte nicht viel davon, auf die eben bereits angesprochenen Züge aufzuspringen. Vampire, Gestaltwandler, Werwölfe, das gibt es alles schon. Ich wollte gern etwas Neues kreieren und da komme ich zu den Amphimen. Ich muss gestehen, dass ich als Kind einmal den Film "Der weiße Hai" gesehen habe und dass dadurch eine negative Behaftung zu Meereskreaturen, besonders zu Haien haften geblieben ist. Also warum kann der Bösewicht nicht mal ein humanoider Hai sein? *lach* Ich fand die Idee witzig und habe sie in die Geschichte eingebaut.

Lizzy:

Thihi. Das finde ich sehr cool! Für Neues bin ich sowieso immer zu haben <3
Als ich die ersten Seiten von Ihrem Buch gelesen habe und gemeinsam mit Pan Alistos, dem Anführer der Amphimen, gegenüber stand, habe ich für einen Augenblick an den Manga/Anime "One Piece" denken müssen, weil da relativ am Anfang auch Fischmenschen vorkommen und später auch. 
Aber ich muss sagen, mir gefällt die Idee trotzdem ziemlich gut. 
Pan ist sehr beherrscht für ihr Alter und auch sonst wohl eine recht gute Kriegerin, wenn man bedenkt, dass sie so lange trainieren muss. Haben Sie gerade hier bei Pan Ihre eigenen Erfahrungen aus der Grundausbildung zum Soldaten einfließen lassen?
Hatten Sie auch jemals vor, Oberon ein Happy End zu gönnen oder war von Anfang an klar, dass es soweit niemals kommen wird?

Janine Prediger:

Diese Parallele zu One-Piece habe ich schon ein paar Mal zu hören bekommen. Ich habe mir daraufhin die Serie angeschaut und konnte nur seufzend mit dem Kopf schütteln. Es ist natürlich traurig, dass man Zeit und Kreativität in das Entwickeln von Fantasywesen investiert und dann feststellt, dass es so etwas ähnliches bereits gibt. Aber ich glaube von so etwas ist man als Autor nie wirklich frei. Irgendwo auf der Welt haben zwei Menschen dieselbe Idee und glauben beide, sie sei einzigartig.
Bei jedem meiner Charaktere lasse ich persönliche Erfahrungen aus meinem Leben einfließen, sie sollen natürlich glaubwürdig und tiefgründig wirken und meiner Meinung funktioniert das gut, wenn man bei der Erschaffung von fiktiven Personen auf eigene Erfahrungen, Gefühle etc. zurückgreifen kann. Die körperlichen Grenzerfahrungen in der Grundausbildung haben sicherlich dazu beigetragen Pans kämpferische Seite hervorheben zu können, aber auch die Tatsache, dass ich selbst einmal Kampfsport betrieben habe, konnte ich bei meiner Protagonistin gut unterbringen. 
Für den armen Oberon war leider von vornherein kein Happy End vorgesehen. Ich habe diesen Charakter sehr gern, aber manchmal muss man einfach Opfer bringen.

Lizzy:

Ich verstehe, was Sie meinen. Aber das mindert ja Ihre Idee keines Wegs ab. Ich hatte nur kurz die Assoziation zu One Piece und dann hab ich mich einfach darauf eingelassen. Enttäuscht wurde ich dadurch ganz gewiss nicht ;) 
Bis jetzt gefallen mir Ihre Charaktere auch ganz gut, man kann sie verstehen und nachempfinden, wieso sie wie reagieren. Obwohl ich mir für Oberon wirklich ein Happy End gewünscht hätte xD Aber wie Sie schon sagten, manchmal muss man Opfer bringen, damit die Geschichte mehr wird, als sie ist. Manchmal braucht es gerade das...
Die Legende, die der alte Mann Pan erzählt, wo es um die Entstehung der Welt geht und ihre Bewohner, wie kamen Sie darauf?
Wieso ausgerechnet ein Dämon, der die Welt vernichten will?

Janine Prediger:

Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe mich etwas belesen, was Schöpfungsmythen in verschiedenen Kulturen angeht, fast immer haben Götter, Dämonen, Geister oder Engel mitgewirkt. Dämonen stehen im Allgemeinen für das Böse, Dunkle, Mächtige, Übersinnliche, Unbekannte,... Es sind Gegner, denen man mit physischen Waffen nur schwer beikommen kann. Und da mich diese Wesen schon immer interessiert haben, habe ich beschlossen, dass sie auch im Schöpfungsmythos von Naruel eine große Rolle spielen. Die Legende, die Pan im Laufe der Geschichte erzählt wird, ist natürlich eine Legende, mit der sich die Menschen in Naruel die Geschehnisse erklären. Was in Wirklichkeit vor zweitausend Jahren in Naruel geschah, wird man erst am Ende der Buchreihe erfahren. *zwinker*

Lizzy:

Uh... Also das Beste, was Ihnen gefallen hat, haben Sie genommen und daraus etwas noch besseres erschaffen :P Ich finde die Legende wirklich schön und teilweise dachte ich am Anfang, dass die beiden Halbgötter eine Beziehung zueinander hatten :)
Hoffentlich werde ich erfahren, was damals wirklich geschah... In längst vergangenen Zeiten... *__*

Janine Prediger:

Sagen wir so: Ich habe mich von Dingen inspirieren lassen, die ich persönlich gut und stimmig für die Geschichte fand, persönliche Vorlieben natürlich miteinbezogen, da ich das Buch vorwiegend für mich selbst geschrieben habe. Es sollte eine Geschichte werden, die mir gefällt. Da ich finde, nur wer von seinem eigenen Werk überzeugt ist, kann es auch anderen schmackhaft machen. Dabei habe ich mich nicht daran orientiert, was gerade Trend ist, ich möchte mit "Der Dämon von Naruel" viel lieber einen eigenen Trend setzen und das Genre High-Fantasy neu aufleben lassen.

Lizzy:

Oh wow. Okay, jetzt mag Sie noch ein bisschen mehr <3 Ich finde es toll, dass Sie für sich diese Geschichte schreiben, denn das ist es, was meistens den Leser überzeugt. Ich zum Beispiel merke beim Lesen Ihres Buches, dass Sie selbst Spaß daran zu haben schienen, es zu schreiben und das wiederum bereitet mir Freude es zu lesen. Die Hälfte hab ich schon ;) Auf die andere Hälfte freu ich mich umso mehr.

Meine nächste Frage wäre die hier:
Warum zerrinnt in Pans Fingern alles? Wieso verliert sie die wichtigsten Personen, früher oder später? Hat ihre Seele nicht schon genug gelitten oder brauchte es auch hier das Opfer, damit sie sich auf die Reise begibt, um die 7 Siegel zu brechen? Übrigens eine coole Verbindung.

Janine Prediger:
Jeder kennt die Geschichte von Adam, Eva und der verbotenen Frucht. Nachdem Eva sie gegessen hat, beginnt das friedliche Leben der Menschheit aus dem Ruder zu laufen. Die Verbannung aus dem Paradies, Brudermord, Gottes Zorn, usw. So ergeht es auch Pan, nachdem sie die Verfluchte Frucht gegessen hat. Wie der alte Mann ihr bereits sagte: Sie zieht nichts als das Unheil an.
Natürlich möchte ich damit auch zeigen, dass es in Geschichten nicht immer so läuft, wie man es sich gern wünscht. Eine Handlung, bei der alles auf Anhieb klappt, wäre doch furchtbar öde. Außerdem wurde Pan nach dem Leitsatz: "Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" erzogen und diese Stärke wird sie für ihren Kampf gegen den Dämon brauchen.

Lizzy:

Das ist ein wirklich spannender Ansatz. Die Verfluchte Frucht mit der verbotenen Frucht gleich zu stellen und sich so eine spannende, alles verschlingende Macht zu erschaffen. Das ist super! Jetzt kann ich auch verstehen, wieso der alte Mann meinte, dass sie das Unheil anzieht, denn bei mir hatten sich da erst einmal Fragezeichen aufgetan.

Liebe Janine, ich danke Ihnen ganz herzlich, dass Sie sich so viel Zeit für dieses Gespräch genommen und ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert haben! 
Es war mehr als nur aufschlussreich und ich wünsche Ihnen, dass Sie den Weg in die bekannten Top-Seller- Listen finden!

Janine Prediger:

Vielen Dank für all das Lob und die guten Wünsche, liebe Lizzy. 
Mir hat es Spaß gemacht ihre Fragen zu beantworten und ein wenig über meine Geschichte zu plaudern. Ich hoffe natürlich, dass Sie mit dem Interview die Leser ihres Blogs gut unterhalten können. Wer weiß, vielleicht verirrt sich ja sogar der ein oder andere Leser zu meinem Roman.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall noch ein spannendes Lesevergnügen und verabschiede mich damit.

Lizzy:

Ich hoffe auch sehr, dass sich der ein oder andere nach diesem doch sehr tiefen Einblick neugierig auf die Suche nach "Der Dämon von Naruel" begibt *_* Zu empfehlen ist es auf alle Fälle!

Donnerstag, 13. August 2015

Die Fee im Absinth

Autor: Janina Venn-Rosky
Seitenanzahl: 417 Seiten
ISBN:
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: 978-1505626599
E - Book:  3,99 €
Broschiert: 12,99 €


Klappentext:

Schlecht bezahlte Nebenjobs, lange Nächte in schummrigen Bars und verwirrende Affären bestimmen das Leben der beiden Freundinnen Velda und Grace.
Die Sehnsucht nach einem Leben, in dem sich ihre Träume erfüllen und nicht bloß trunkene Hirngespinste bleiben, treibt die beiden an.
Immer auf der Suche nach der wahren Erfüllung begegnen sie Estelle, einer Grande Dame des Film Noirs. Zwischen Tea Partys und Cocktailstunde entspinnt sich eine besondere Freundschaft, die das Leben der drei für immer verändern soll.

Wir brauchen Glamour, weil wir die Wirklichkeit schon kennen.

Meine Meinung und Gedanken zum Buch:

Das Buch hat mich wegen dem Titel und dem süßen Fee in der grünen Flüssigkeit auf dem Cover neugierig gemacht, der Klappentext hörte sich ebenfalls interessant an und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht!

Dieses Buch ist voll von mädchenhaften Träumen, von zuckrigen Seifenblasen und einer romantischen Stimmung.
Die Geschichte wird aus Veldas Sicht erzählt, die in einem Kino arbeitet und dort ihre Abende verbringt. Sie liebt den Glamour, liebt die Illusionen und die Filmpremieren. Sie wünscht sich ebenfalls ein Leben in Glamour, weil sie die triste Welt nicht in ihr Herz lassen will.
Nach einem schönen Abend mit ihrem besten, schwulen Freund George, trifft sie in einer Bar auf Grace, die ihre Leidenschaft für das Schöne und Bezaubernde zu teilen scheint und die beiden Frauen finden in einander die Seelenverwandte, die sich jede Frau wünscht.
Eine beste Freundin, die zur Schwester im Herzen wird.
Grace und Velda malen sich ihr Leben in den schillersten Farben aus, während sie Champagner trinken und Zigaretten rauchen.
Velda ist eine starke Persönlichkeit, schön und begehrenswert, wobei sie kein Glück mit Männern zu haben scheint. Affären ja, aber die Liebe lässt auf sich warten.
Grace ist dagegen eine schillernde Frau, man muss sie einfach lieben mit ihrer zarten und vornehmen Art.
Grace findet relativ früh in dieser bezaubernden Geschichte ihren Mr. Perfekt. In Walther hat sie den Mann für das Leben gefunden und ist glücklich, aber seine Familie scheint wenig von seiner Brautwahl zu halten und legt dem jungen Glück immer wieder Steine in den Weg.
Eigentlich verbringen die beiden Frauen den Samstag Abend zur Cocktailstunde immer zusammen in ihrer Stammbar, die noch den Hauch von altem Glanz in sich trägt, doch Grace versetzt Velda. Jedoch soll das erst der Beginn einer schicksalhaften Begegnung und Freundschaft sein.
An diesem Samstag trifft Velda auf Estelle: Eine exzentrische, alte Dame, die das Wort "Glamour" zu leben scheint und das mit jeder ihrer Worte, mit jeder Geste und jedem Atemzug.

Estelle war faszinierend. Neben ihr verblasste für mich selbst Grace, dafür mochte ich die exzentrische alte Dame zu sehr, sie nahm mich mit ihren Geschichten aus ihrem Leben zu sehr gefangen, während sie Velda versuchte zu erklären, was das Leben ausmachte.
Manchmal war die gute Estelle vielleicht etwas zu ausschweifend in ihren Geschichten, zu langatmig, aber das macht nichts. Dafür hatte man wunderbare Unterhaltung und Velda sog diese Geschichten nur so in sich auf, die von Amerika bis nach Shanghai spielten.

Während Grace in ihren Hochzeitsvorbereitungen steckt, verliebt sich Velda unsterblich und muss bald darauf lernen, dass die Liebe für ihre romantische Seele nicht nur Glück bringt. Ihr Weltbild wird erschüttert und nur dank Estelle findet sie ihren Weg.
Oder hat sie nur das Gefühl, sich selbst gefunden zu haben?

Das werde ich euch nicht verraten, denn ihr solltet das Buch lesen, weil es zum Träumen einlädt.

Manchmal war mir Veldas Sicht zu distanziert, da hat es mir an Emotionen gefehlt, manchmal war es zu langatmig für mich, aber das Weiterlesen hat sich gelohnt und ab der Hälfte des Buches ging das Leben der drei Frauen erst richtig los: Graces und Veldas in der Gegenwart und Zukunft, Estelles in der Vergangenheit, die sie mit ihren Geschichten heraufbeschwor.

Die Autorin schreibt herrlich. Sie legt großen Wert auf die Beschreibung der Räume, weil sich daraus all die Schönheit auszeichnet und alles in rosarotes Licht taucht. Man findet bezaubernde Orte in diesem Buch, gepaart mit großen Gefühlen, tragischen Geschichten und... ja, vielleicht auch einem Happy End, wenn auch einem anderen, als man es sich vorgestellt hat.

Wie sagte Estelle einmal zu Velda: "Jede Geschichte muss schließlich ihr Ende finden. Aber es muss nicht unbedingt ein Happy End sein, damit es eine gute Geschichte wird."

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass der Titel immer mal wieder im Buch auftauchte und sowas mag ich unendlich. Ein Bezug dazu ist etwas, was dem Titel etwas mehr Bedeutung gibt und dieses Buch wird mich noch etwas beschäftigen.

Fazit:
4 Punkte! Absolut lesenswert!

An dieser Stelle ein wundervolles Dankeschön für das Rezensionsexemplar an die Autorin!

Montag, 10. August 2015

Die Rache Gottes

Das große Finale
der preisgekrönten Fantasy-Serie
um die Ränke Luzifers:

Luzifers Plan nimmt mehr und mehr Gestalt an.
Eine Reihe fürchterlicher Katastrophen erschüttert die Erde. Und das ist erst der Anfang! Der Tag der Apokalypse rückt näher, der Engel der Finsternis wandelt auf Erden und Tabarie muss sich der Frage stellen:

Großer Gott, bin ich so wahnsinnig, mich deinem Zorn entgegenzustellen?

Während der Weltuntergang beginnt, ziehen die Kräfte von Himmel und Hölle ein letztes Mal in den Kampf.
Satan ist zurück!

Hochspannung & Grusel von den Verliesen unter dem Vatikan bis in die Pforte zum Jenseits

Luzifer lächelte. »Mein Geschenk an die Welt war nie das Böse. Es war nur ein kleiner Apfel, wenngleich das am meisten missverstandene Obst in der Geschichte.«
Auszug Teufel: Die Rache Gottes


Die kompletten Luzifer-Chroniken (3 Bände):

Band I der Luzifer-Chroniken

Band II der Luzifer-Chroniken

Band III der Luzifer-Chroniken